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Of all the things
Ive lost I miss my mind the most.

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Mittwoch, 28. April 2010

rausch





regendächer stahlhart und undurchsichtig wie milchglas erschliessen sich ohrenbetäubend über meinem haupt. geniesse das rauschen, es übertönt meinen herzschlag. zu oft wurde ich geschlagen von meinem herz. wie in einem tropisch feuchten wintergarten stehe ich da mit der gewissheit, wenn ich jetzt den kopf strecke, wird er mir abgetrennt, der wasserstrahl ist zu hart. ich müsste springen, damit er nicht nur meinen kopf fort reisst. springen kann ich nicht, weil ich nicht weiss, gegen was ich pralle wenn ich ankomme und zu schön ist das rauschen, dass schon bald eine melodie bildet. vielleicht bleibe ich hier stehen und geniesse einfach das rauschen. man muss nicht immer gehen. vielleicht brauche ich einfach zeit. in diesem zeitlosen wintergarten, in dem sogar die bahngleise still bleiben und ihr energisches zirpen nur noch das kichern der phallischen blumen sind. wo der verdreckte asphalt nicht mehr berührt wird, weil kein fuss es in dieses gartenzimmer wagt. ich schliess mich ein. der schlüssel liegt vor der tür. ich bin gespannt.

Dienstag, 27. April 2010

haus im herzen



ich handle reinen herzens, ich liebe ehrlich wenn auch unerklärlich. ich liebe schweren herzens, ich liebe es gefährlich. ich liebe wild und wirr, ich denke mild mit dir. ich lasse alles frei, spring, ich zähl bis drei. fang mich auf, ich bin leicht, sag mir, wenns nicht reicht. reiss mich mit im fluss, versink im ewgen kuss.

bau ein grosses haus, ich such mir zimmer aus. in welche du darfst, sag ich, wenn du's wagst frag mich. vielleicht bitt ich dich rein, dann bist du aber mein. so lange wie ich will. schweigst du, so bin ich still. zu schön ist dein schweigen, um es zu brechen, zu wenig worte gibts für ein versprechen.
während deine hand auf meinem gesicht, mein mund leis zu dir spricht: geh nicht weg, wenns dunkel wird, beweis mir, dass du der regen bist, der mich so heiss durchspült. sag mir wie du fühlst. während du mich neu durchwühlst.

Montag, 26. April 2010

fragen sie lieber nicht










Sonntag, 25. April 2010

namenlose worte



an andorrischen teichen, verbleichen möchte ich unter der brennenden sonne. erdursten an schnaps und wein. nach regen lechzen, wie ein kopfloses opfer einer sonnenanbeterin, der mich wegspühlt in ein neues leben. in dem ich als vollständiger mensch aufwache und diesmal besser darauf acht gebe, nicht immer meinen kopf und mein herz zu verlieren. was ist aber, wenn ich dies gern tue. weil es immer wieder so schön ist, verlohrengeglaubte dinge wieder zu finden. sitze da. an einen strohballen angelehnt und geniesse seine erdige umarmung. er ist einst jung und frisch aus dem boden geschossen, verändert worden und jetzt geniesst er mit mir, der das gleiche schicksal widerfahren ist, den blutroten sonnenuntergang.

Samstag, 24. April 2010

musik für s wochenende???

Freitag, 23. April 2010

woher komm ich? wohin geh ich?




es ist -glaub ich- wichtig ziele zuhaben.
nicht für jeden. für mich doch. warum?
naja, ich möchte meine füsse ja schon irgendwie absichtlich voreinander setzen.
nicht unwiilkürlich irgendwohin gelangen.
verbrachte heute nacht viel zeit mit gedanken über "WO GEH ICH HIN?".
als meine eltern mich verdutzt ankuckten, als ich fragte, wo ich her komme, dachten sie wohl, dies sei die schwierigste frage überhaupt.
diese ansicht ist mitlerweilen überarbeitet und sie können froh sein, wenn ich mich nicht mit der gegenteiligen frage an sie wende.
aber an wen sonst? an mich selbst wohl?
ja aber ähm. ich bin noch zu wenig lang hier, um sowas zu wissen.
vielleicht brauch ich auch keine antwort.
ich konnte schliesslich auch 3 jahre leben, ohne zu wissen, woher ich komme.

wirre worte an einem wirren morgen. ich mag wirr. heute sogar morgen.
die sonne ist auf meiner seite und der freitag sowieso.
wünsch euch ein tolles wochenende und wo geht ihr hin?


oh was mir noch einfällt: daran muss ich arbeiten:D habe heute 5 minuten meines morgens verschwendet, idem ich mich nicht zwischen fenchel und kamillentee entscheiden konnte. ihr seht: ich liebe das dilemma. adieu <3

Donnerstag, 22. April 2010

ich frage mich gerade, was meine 12 stunden, die ich jeden tag zuhause lasse ohne mich wohl anstellen.