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Of all the things
Ive lost I miss my mind the most.

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Mittwoch, 19. Mai 2010

schwimmer.



regen. überall. nur innendrinn: sonne. und die erlischt einfach nicht, da kann es mich übergiessen womit auch immer. ich bin immer. nicht immer gleich ressistent aber immer kräftig am schwimmen. und ich schwimme gerne. ich habe boden unter den füssen. um ihn zu spüren müsste ich abtauchen, aber dazu ist die zeit noch nicht reif. aber er wäre da. ich schwimme. und manchmal. ja manchmal. wenn auch nur selten. wenn niemand hinsieht. lasse ich mich treiben. auf dem rücken, sehe die sterne, den himmel, der mir mein ganzes ich und rundherum gewärt, zwinkere ihm ergeben und dankbar zu. schliesse die augen und warte auf die nächste strömung die mich ins ungewisse reisst. komm schon.

Montag, 17. Mai 2010

weg


ich geh weg
ich geh jeden weg
ich geh jeden weg, den mir mein leben bereitstellt
so viel vertrauen muss ich haben
meinem leben einfach die hand zu geben und ihm nicht bei jedem kleinen wind den rücken zu kehren. wobei rückenwind mag ich eigentlich immer.
leben, schön, gibst du mir rückenwind, ich brauche zwar keinen antrieb, gerade so. aber es ist herrlich, dich im rücken zu haben, zu wissen, dass wenn ich genug leichtfüssig bin, du mich sogar tragen wirst. und wenn ich es nicht bin, du meine sorgen weg wehst. wenn ich nur bei dir bleibe. und das tue ich. leben, du bist mein bester freund, du bist mir treu, bis ich dich verlasse und das werde ich so schnell nicht.

Freitag, 30. April 2010

möchte dich in mein herz nehmen… ganz hinein. kannst dich fallen lassen. kannst dein widerspenstiges wesen abstreifen. ich drück dich an mein herz und du versinkst in mir. ich nehm dich auf und du kannst einfach sein. ohne hin und her. ohne stupsen und wegrennen. rundherum alles weiss. die erde dreht ohne uns weiter.

Donnerstag, 29. April 2010

danke für jede berührung




sieh an, wie sich meine haut unter dir erwärmt.
sonne, du bist mein überlebenselixier.

arbeit aus butter


in einem berg aus watte, eingebettet und gezähmt, zähflüssige klebrigkeit lähmt mich und vermeidet weiteres handeln. was ich eigentlich sehr begrüsse. blaue wände treiben sich um mich gegenseitg in die höhe und ich schaue zu. halb verdutzt, halb fasziniert, was kommt als nächstes? wie lange werde ich warten? wird das alles irgendwann weggespült? woran denkst du wenn du lachen spielst und was kommt dabei raus, wenn es jemand bemerkt? wie verhältst du dich, wenn ich tiefer schaue als ich darf und warum zeigst du mir so viel, um es nachher zu verstecken? weil du es nicht verstecken kannst. oder weil ich noch zu wenig gesehen habe. ich schliesse meine augen und höre dir mit meinen händen zu. sie tasten sich deiner seelenlandschaft entlang ohne ein wort zu melden. ganz sanft und wahrscheinlich unbemerkt lese ich mich durch dich und sage nichts, wenn die wände brechen. ich lasse sie einfach geräuschlos einstürzen und hocke mich anschliessend zufrieden auf den trümmerhaufen, der nach zerlaufener blauer vanille riecht. irgendwann stehe ich auf, schüttle die watte ab, es ist mir egal, wenn was an meinem bein kleben bleibt. beinkleid und damenbart. macht nichts. ich sehe dich ankommen. es ist okay. ich bin bereit.
wir drehn uns immer weiter und mein atem treibt uns an.

Mittwoch, 28. April 2010

rausch





regendächer stahlhart und undurchsichtig wie milchglas erschliessen sich ohrenbetäubend über meinem haupt. geniesse das rauschen, es übertönt meinen herzschlag. zu oft wurde ich geschlagen von meinem herz. wie in einem tropisch feuchten wintergarten stehe ich da mit der gewissheit, wenn ich jetzt den kopf strecke, wird er mir abgetrennt, der wasserstrahl ist zu hart. ich müsste springen, damit er nicht nur meinen kopf fort reisst. springen kann ich nicht, weil ich nicht weiss, gegen was ich pralle wenn ich ankomme und zu schön ist das rauschen, dass schon bald eine melodie bildet. vielleicht bleibe ich hier stehen und geniesse einfach das rauschen. man muss nicht immer gehen. vielleicht brauche ich einfach zeit. in diesem zeitlosen wintergarten, in dem sogar die bahngleise still bleiben und ihr energisches zirpen nur noch das kichern der phallischen blumen sind. wo der verdreckte asphalt nicht mehr berührt wird, weil kein fuss es in dieses gartenzimmer wagt. ich schliess mich ein. der schlüssel liegt vor der tür. ich bin gespannt.

Dienstag, 27. April 2010

haus im herzen



ich handle reinen herzens, ich liebe ehrlich wenn auch unerklärlich. ich liebe schweren herzens, ich liebe es gefährlich. ich liebe wild und wirr, ich denke mild mit dir. ich lasse alles frei, spring, ich zähl bis drei. fang mich auf, ich bin leicht, sag mir, wenns nicht reicht. reiss mich mit im fluss, versink im ewgen kuss.

bau ein grosses haus, ich such mir zimmer aus. in welche du darfst, sag ich, wenn du's wagst frag mich. vielleicht bitt ich dich rein, dann bist du aber mein. so lange wie ich will. schweigst du, so bin ich still. zu schön ist dein schweigen, um es zu brechen, zu wenig worte gibts für ein versprechen.
während deine hand auf meinem gesicht, mein mund leis zu dir spricht: geh nicht weg, wenns dunkel wird, beweis mir, dass du der regen bist, der mich so heiss durchspült. sag mir wie du fühlst. während du mich neu durchwühlst.

Sonntag, 25. April 2010

namenlose worte



an andorrischen teichen, verbleichen möchte ich unter der brennenden sonne. erdursten an schnaps und wein. nach regen lechzen, wie ein kopfloses opfer einer sonnenanbeterin, der mich wegspühlt in ein neues leben. in dem ich als vollständiger mensch aufwache und diesmal besser darauf acht gebe, nicht immer meinen kopf und mein herz zu verlieren. was ist aber, wenn ich dies gern tue. weil es immer wieder so schön ist, verlohrengeglaubte dinge wieder zu finden. sitze da. an einen strohballen angelehnt und geniesse seine erdige umarmung. er ist einst jung und frisch aus dem boden geschossen, verändert worden und jetzt geniesst er mit mir, der das gleiche schicksal widerfahren ist, den blutroten sonnenuntergang.

Mittwoch, 21. April 2010

jetzt

genau jetzt fällt mir auf: es sind die vögel, die mich glücklich machen. es ist ihr zwitschern. und es ist die halb kühle und nicht nicht kalte luft, die meinen schreibenden unterarm streift. es sind die vorbeifahrenden autos, die mir zeigen, dass alles in bewegung ist und jeder, der drin sitzt, ein ziel hat. es ist das licht, wie es ist, kurz bevor es schwindet, dann ist es am kräftigsten, weil es am meisten kraft braucht, um uns noch zu erhellen. ein kraftvoller moment trägt mir auf händen mein leben zurück. ich nehme dankend an.

Mittwoch, 7. April 2010

und wie diese schwindenden lichtflecken an der roten ziegelsteinhauswand brennst du auf meiner seele.

Dienstag, 30. März 2010

leichtfüssig, traumtänzerisch weht sie an mir vorbei, wie ein wind, der auf sein sterben wartet.

22:38 bahnhof wiedikon zürich

es ist spät und ich bin auf dem nachhauseweg. gutes essen mit guten freunden. an dieser stelle danke. da lief ich und überlegte mir, wie einfach ich doch jetzt verlohren gehen könnte. schwupps und weg. nur eine böse absicht eines einzigen bösen fremden würden diese wahnvorstellung realisieren.
und da gingen mir alle möglichen filmszenen in denen leute vergebens um ihr leben klagen durch den kopf. ich habe kinder, ich bin schwanger, meine liebste ist schwanger, etc. und ich überlegte mir, was ich sagen würde, und was mich untötlich machen würde. ich hatte mein selbst gebasteltes buch in den händen, unterm arm wie mein baby. das ist es auch. ein werk meines lebens. kein lebenswerk, aber ein lebensabschnittswerk, wenn es sowas gibt.
und ich kann mich nicht in die seele eines mörders hineinversetzen, aber ich glaube ich könnte niemanden töten, der mit all seiner liebe ein etwas so liebt und gestaltet, dass es dermassen sein eigen wird, als könnte es sein spiegelbild sein. ich würde von ihm ablassen, mit der tiefen rührung, dass es ein mensch ist, der sein leben mehr als lebt und alles was er berührt zu seinem ich selbst verwandelt. mit dieser rührung umkrallte ich mein buch, meinen rettungsring und treuen begleiter und ging weiter, sicheren fusses zum bahnhof, an dem ich jetzt sitze und auf meinen zug warte. da kommt er auch schon.

Montag, 29. März 2010

wie es sich in diesem leben lebt

heute ist wieder frühling und er weckt in mir gefühle, die ich lieber nur in gesammelten bildern ausdrücken will.







Dienstag, 23. März 2010

one for me, one for you


jawoll, das werd ich tun, darum laptop zu und julie und julia suchen.
ich verabschiede mich für heute nachmittag, wünsche euch einen tollen endspurt im büro, oder wo auch immer ihr seid, gutes verdauen und immer daran denken:

Montag, 22. März 2010

wasser


ich würde dir mein ganzes leben geben, würde es nicht noch im regen stehen. lass mich es trocknen und dann kannst du es haben. dich erlaben an seinen wundervollen gelüsten und fähigkeiten, dich in glück zu ertränken. dich zu tragen, ja an den haaren mitzureissen wie eine 20 jährige stoffpuppe, der nichts mehr weh tut. komm mit, wenn du willst, ich trag dich locker, ich trag dich wann immer ich kann. wenn ich nicht kann, setzt dich von mir aus neben mich und warte, bis ich wieder bei kräften bin. oder trag mich ein stück, wennn du magst. aber vorsicht, ich bin schwehr, wahrscheinlich eben wegen dieses vielen wassers. lass uns verdunsten und emporsteigen, zu den unvorstelbaren göttern. lass uns dort bleiben, hier werden wir nicht mehr gebraucht.

Donnerstag, 11. März 2010

ich möchte rausbrechen wie ein brotkrümel, auf einer weichen zunge landen und mich vollsaugen bis ich voll und warm bin. einen altrosanen rachen hinunter gleiten und überlegen, ob es ein fehler war, während ich weiss, dass es zu spät zum überlegen ist. mein schicksal akzeptieren und es geniessen, weil ich mir bewusst werde, dass es sowieso ist wie es ist. verschling mich und ich werde dein sein. meist widerstandlos.

Mittwoch, 24. Februar 2010

frühlingsgefühle



freunde, es ist wahr, der sommer ist da. heute, als ich nach der schule zum bahnhof lief, überkam es mich, wie der überraschende kuss von einer heimlich geliebten. ein kribbeln, dass ich -wenn ich es nicht beser wüsste, als sauerstoffmangel, oder magendarmgrippe bezeichnen würde- machte sich in mir breit, dass ich mich beinahe nicht mehr auf den beinen halten konnte.
die sonne küsste mich zärtlich uund hiess mich ganz persönlich willkommen zurück im leben. wie eine spielfigur, die nach ihren tod wieder aufgestellt wird. wie in einem game, wenn man noch ein bonusleben geschenkt bekommt.
ab heute trotze ich dem winter, auch wenn er noch so zickt. er soll schneien, wie er will, ab heute gibt es mich nur noch im tshirt zu sehen. maximal jacke für den morgen, aber in der schule sofort wieder ausziehen. zu schön ist das gefühl von warmer sonne auf den unterarmen. zu schön ist es, nach dem pinkeln einfach die hose hochzuziehen und fertig.
es ist vorbei mit underliibli in die hose stopfen und schichtenweise alles zu verstauen, dass es am wenigsten nach speckröllchen aussieht. das dauert manchmal ja so lange, dass man sich jedes mal überlegt, ob man jetzt wirklich schon soo drinend auf klo muss. oder vielleicht doch noch nicht so dringend?
aber das hat nun ein ende. es ist vorbei. ich bin verliebt, meine underliibli sind im schrank nach hinten gerückt und wo wir schon von küssen und geliebten sprechen: ich habe eine. eine geliebte. und sie ist auch meine freundin, meine verlobte, meine beste und aber auch feste freundin.worauf ich eigentlich hinaus möchte: unser erster kuss, der noch ein bisschen mehr knisterte, als die sonne eben, ist auf den tag genau 22 monate her.
danke für den ersten und alle darauf folgenden küsse. ich liebe dich sonnenschein.

Montag, 13. Juli 2009

je suis prêt



alors, ma chere, es isd balt soweid...
wirr werden reisen nach frongreiisch...
seulement toi et moi.
je suis très nervöös, parce que wirr aben noch pas dü zelt,
mais avec toi isd es immäär und überaal tres romantique.
auch ohne dach sur la tete.

meine fransösish isd auf dem bessten staand, um disch in diese grosse weite laand rumsufüüren.

meine kleider sont prêt pour lö koffer et alles was noch fehlt sind ebenn die blöde tent et toi...

alors ma chere, gomm bitte tout suit a la maison, dan gehen wirr noch selt gaufen
und dann allez allez
los.

je t'aime.
tu es ma monde.
ton tigre.

ps. machen wir bidde so romaatisch comme auf diese foodo?
merci beaucoup.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Distanz


unter einem apfelbaum
sass er, und man glaubt es kaum
ass er eine birne und redete mit dem abschaum.

ich konnte nicht verstehn, was das soll
ich wagte es auch nicht hinzugehen um zu fragen.

ich ging einfach vorbei und schüttelte den kopf.
wie alle die langweiligen kopfschüttler und vorbeigeher.