Donnerstag, 29. April 2010
gebt mir einen goldrahmen für diesen tag
wenn alles brennt. die sonne auf der haut, der tabak auf den lippen, die worte unter den fingern und das herz im ganzen sein. was will man mehr? was?





das leben ist ein riesiger süsser cracker und niemals werde ich ihn aufessen mögen, und niemals wird mir schlecht werden. in dem sinne, casting crew ahoi, wir hatten den himmel auf erden. <3





das leben ist ein riesiger süsser cracker und niemals werde ich ihn aufessen mögen, und niemals wird mir schlecht werden. in dem sinne, casting crew ahoi, wir hatten den himmel auf erden. <3
Labels:
fragen,
ich liebe dieses leben,
unbedingt nachmachen
Mittwoch, 28. April 2010
rausch



regendächer stahlhart und undurchsichtig wie milchglas erschliessen sich ohrenbetäubend über meinem haupt. geniesse das rauschen, es übertönt meinen herzschlag. zu oft wurde ich geschlagen von meinem herz. wie in einem tropisch feuchten wintergarten stehe ich da mit der gewissheit, wenn ich jetzt den kopf strecke, wird er mir abgetrennt, der wasserstrahl ist zu hart. ich müsste springen, damit er nicht nur meinen kopf fort reisst. springen kann ich nicht, weil ich nicht weiss, gegen was ich pralle wenn ich ankomme und zu schön ist das rauschen, dass schon bald eine melodie bildet. vielleicht bleibe ich hier stehen und geniesse einfach das rauschen. man muss nicht immer gehen. vielleicht brauche ich einfach zeit. in diesem zeitlosen wintergarten, in dem sogar die bahngleise still bleiben und ihr energisches zirpen nur noch das kichern der phallischen blumen sind. wo der verdreckte asphalt nicht mehr berührt wird, weil kein fuss es in dieses gartenzimmer wagt. ich schliess mich ein. der schlüssel liegt vor der tür. ich bin gespannt.
Labels:
lesebilder
Dienstag, 27. April 2010
haus im herzen

ich handle reinen herzens, ich liebe ehrlich wenn auch unerklärlich. ich liebe schweren herzens, ich liebe es gefährlich. ich liebe wild und wirr, ich denke mild mit dir. ich lasse alles frei, spring, ich zähl bis drei. fang mich auf, ich bin leicht, sag mir, wenns nicht reicht. reiss mich mit im fluss, versink im ewgen kuss.
bau ein grosses haus, ich such mir zimmer aus. in welche du darfst, sag ich, wenn du's wagst frag mich. vielleicht bitt ich dich rein, dann bist du aber mein. so lange wie ich will. schweigst du, so bin ich still. zu schön ist dein schweigen, um es zu brechen, zu wenig worte gibts für ein versprechen.
während deine hand auf meinem gesicht, mein mund leis zu dir spricht: geh nicht weg, wenns dunkel wird, beweis mir, dass du der regen bist, der mich so heiss durchspült. sag mir wie du fühlst. während du mich neu durchwühlst.
Labels:
erkenntnis,
lesebilder
Montag, 26. April 2010
Sonntag, 25. April 2010
namenlose worte
an andorrischen teichen, verbleichen möchte ich unter der brennenden sonne. erdursten an schnaps und wein. nach regen lechzen, wie ein kopfloses opfer einer sonnenanbeterin, der mich wegspühlt in ein neues leben. in dem ich als vollständiger mensch aufwache und diesmal besser darauf acht gebe, nicht immer meinen kopf und mein herz zu verlieren. was ist aber, wenn ich dies gern tue. weil es immer wieder so schön ist, verlohrengeglaubte dinge wieder zu finden. sitze da. an einen strohballen angelehnt und geniesse seine erdige umarmung. er ist einst jung und frisch aus dem boden geschossen, verändert worden und jetzt geniesst er mit mir, der das gleiche schicksal widerfahren ist, den blutroten sonnenuntergang.
Abonnieren
Posts (Atom)










