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Of all the things
Ive lost I miss my mind the most.

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Freitag, 21. Mai 2010

mein apfel schmeckt nach banane und ich weiss es nicht zu verstehen.
in deiner anwesenheit lasse ich mich von musik berühren, die ich ohne dich nicht ertragen könnte.

Mittwoch, 19. Mai 2010

fliegen oder tauchen. beides möchte ich. aber bitte nicht leblos an der oberfläche treiben.

wenn ich mich heute nacht fallen lasse, will ich nie mehr landen. ich brauche keinen boden, du hast mir flügel wachsen lassen… aber hast du auch den mut zum fliegen?

schwimmer.



regen. überall. nur innendrinn: sonne. und die erlischt einfach nicht, da kann es mich übergiessen womit auch immer. ich bin immer. nicht immer gleich ressistent aber immer kräftig am schwimmen. und ich schwimme gerne. ich habe boden unter den füssen. um ihn zu spüren müsste ich abtauchen, aber dazu ist die zeit noch nicht reif. aber er wäre da. ich schwimme. und manchmal. ja manchmal. wenn auch nur selten. wenn niemand hinsieht. lasse ich mich treiben. auf dem rücken, sehe die sterne, den himmel, der mir mein ganzes ich und rundherum gewärt, zwinkere ihm ergeben und dankbar zu. schliesse die augen und warte auf die nächste strömung die mich ins ungewisse reisst. komm schon.

Dienstag, 18. Mai 2010

essen singen schreiben.



ich kann gerade weder essen noch singen.
gerade. aber was macht das aus, solange ich schreiben kann? wie finden sich menschen, die nicht schreiben? suchen die sich überhaupt? oder gehe ich als eine von wenigen bewussten fusses durch eine unklare welt in der aber auch wirklich niemand bei sich ist? egal. sollen alle bleiben, wo sie sind. denn ich bin bei mir, und wo will es mir besser gehen? wo? ich weiss es nicht.

Montag, 17. Mai 2010

weg


ich geh weg
ich geh jeden weg
ich geh jeden weg, den mir mein leben bereitstellt
so viel vertrauen muss ich haben
meinem leben einfach die hand zu geben und ihm nicht bei jedem kleinen wind den rücken zu kehren. wobei rückenwind mag ich eigentlich immer.
leben, schön, gibst du mir rückenwind, ich brauche zwar keinen antrieb, gerade so. aber es ist herrlich, dich im rücken zu haben, zu wissen, dass wenn ich genug leichtfüssig bin, du mich sogar tragen wirst. und wenn ich es nicht bin, du meine sorgen weg wehst. wenn ich nur bei dir bleibe. und das tue ich. leben, du bist mein bester freund, du bist mir treu, bis ich dich verlasse und das werde ich so schnell nicht.

Freitag, 14. Mai 2010

ipodzigeuner.



manchmal ist es ein mensch, der für einem eine ganze welt ist.
und manchmal ist es nur eine hand voll dinge.
manchmal macht eine person ganz und gar aus, wer und was man ist
und manchmal definiert man sich nur durch ein handyhintergrundbild und ein paar songs auf dem ipod, der schwarz-silbern und zerkratzt ist. ein bisschen wie ich mich fühle. und trotz allen kratzern immer wieder aufladbar und 1000 fach abspielbar. bis zum umfallen. immer wieder mit gleich viel hingabe und leidenschaft.
mein leben ist das eines zigeuners. eines freiwilligen. immer neue stationen im leben, immer wieder aufwühlend und belebend. immer wieder neu. immer wieder muss ich mich zuerst zurechtfinden, mich einleben, schauen, ob mir dieses plätzchen gefällt und sonst gehts halt wieder weiter. die reise geht weiter. hab und gut wird zusamengepackt. alles was halt gerade wichtig ist, alles was mich im moment ausmacht und mein inneres äusserlich ergänzt. äpfel. musik. gabel.
wenn die welt da draussen so gross ist wie die in mir und meine reiselust, dann werde ich immer rastlos unterwegs sein. aber vielleicht nicht alleine.
es gibt keine unfälle. auch keine zufälle. keine fälle und keine fallen. es ist einfach das leben und ich nehme dankend an. nehme mit was mir gut tut und danke. ich verneige mich. mit allem respekt. mit aller liebe. mit einer dankbarkeit, wie sie tiefer nicht sein kann. auf wiedersehen. das leben geht weiter und ich ziehe mit.